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Der Europäische Frühling im eTwinning Camp in Griechenland

Im Rahmen des diesjährigen eTwinning Camps in Nea Moudania, Griechenland, beschäftigten sich die SchülerInnen und LehrerInnen mit dem Europäischen Frühling und nahmen an einem Rollenspiel über Entscheidungsprozesse in und zwischen EU-Institutionen teil.

SchülerInnen beim Rollenspiel

Jedes Jahr reisen die SiegerInnen der eTwinning Projekte (www.etwinning.net) an einen sonnigen Ort Europas, um ihre Projektpartner persönlich zu treffen. Darüber hinaus nehmen sie an interessanten Workshops und Aktivitäten teil. In diesem Jahr lernten sie Animationswerkzeuge kennen, unternahmen wissenschaftliche Experimente und stellten ihren FreundInnen ihre Schulen und Länder vor. Das Camp wurde von 21. - 25. April in Nea Moudania, in der Nähe von Thessaloniki, organisiert.

Für die älteren SchülerInnen und deren Lehrkräfte wurde ein spezieller Workshop rund um die Aktivitäten des Europäischen Frühlings durchgeführt. Sylvia Binger vom Team des Europäischen Frühlings stellte die Initiative vor und präsentierte verschiedene Aktivitäten, die in ganz Europa organisiert werden.

Anschließend hielt Frau Evangelia Tzampazi, MdEP aus Thessaloniki, eine Rede. Da das Camp zeitgleich mit der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg stattfand, sprach Frau Tzampazi via Video zu den Jugendlichen. Nach der Rede traf die Assistentin von Frau Tzampazi, Sevi Moschou, die TeilnehmerInnen persönlich, und erzählte ihnen von ihren Erfahrungen im Europäischen Parlament und wie diese Institution arbeitet.

Nach den Präsentationen und Fragen wurden die SchülerInnen für das Rollenspiel in Gruppen aufgeteilt. Die Aufteilung erfolgte nach den 27 Ländern der EU, die den Rat der Europäischen Union repräsentierten und nach politischen Gruppierungen, um Versammlungen im Europäischen Parlament nachzuspielen. Als Diskussionsbasis diente ein Vorschlag der Europäischen Kommission. Diese Aufgabe war natürlich eine Herausforderung und verlangte einige Phantasie, aber sie machte den Jugendlichen auch Spaß, denn sie bekamen einen Eindruck davon was es heißt, in einer multinationalen, multikulturellen und multilingualen Umgebung zu diskutieren und gemeinsam zu einem Ergebnis zu kommen.

Für die Jugendlichen war das Rollenspiel eine tolle Einführung in das Europäische Parlament, die Kommission und den Rat. Vielleicht können sie eines Tages das Rollenspiel auch in die Praxis umsetzen. Durch diese praktische Erfahrung haben sie auf jeden Fall ein besseres Verständnis für die Bedeutung ihrer Stimme bei den diesjährigen Europawahlen gewonnen.

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13/05/2009 von: Christina Crawley